Oldtimer-Rundreise "Überraschung West- und Zentralkuba" - 15 Tage

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Oldtimer-Rundreise "Überraschung Westkuba": Eine 15-tägige Reise durch Westkuba im Oldtimer mit Privatunterkünften, Chauffeur , eigenem Reiseleiter und vielen Überraschungen. 

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Oldtimer-Rundreise "Überraschung Kuba" - 27 Tage

Oldtimer-Rundreise "Überraschung Kuba"-  27 Tage: Eine 27-tägige Reise von Westkuba nach Ostkuba im Oldtimer mit Privatunterkünften, Chauffeur, eigenem Reiseleiter und vielen Überraschungen. 

Individualreise im Oldtimer mit beeindruckenden Erlebnissen durch das authentische West-, Zentral- und Ostkuba, welche man auf den üblichen Rundreisen nicht kennen lernt...

Überblick

ORÜWZ27 Oldtimer-Rundreise "Überraschung Kuba" - 27 Tage

Eine Reise von Westkuba nach Ostkuba und zurück
(27 Tage/ 26 Nächte Rundreise im Oldtimer mit Fahrer, eigenem Reiseleiter und Übernachtung in Casas Particulares (Privatunterkunft).

Havanna - Pinar del Rio – Vuelta Abajo – San Luis - San Juan y Martinez - Guane – Sumidero -  Caverna Santo Tomas - Viñales - Cayo Jutías – Viñales - Cueva de los Portales - San Diego de los Banos - Soroa - Las Terazzas - Batabano - Güines - Playa Larga - Playa Giron - Caleta Buena - Cienfuegos - El Nicho - Trinidad - Zuckermühlental - Trinidad - Sancti Spiritus - Ciego die Avila - Camagüey - Las Tunas - Bayamo - El Cobre - Santiago de Cuba - Gran Piedra - Santiago - Guantanamo - Baracoa - Moa – Sagua de Tanamo – Cayo Saetia - Nicaro - Mayari - Nipe - Biran - Banes - Guardalavaca - Bariay - Gibara - Holguin - Velasco - Puerto Padre - Las Tunas - Camagüey - Ciego die Avila - Moron - Cayo Coco - Remedios - Cayo Las Brujas - Santa Clara - Elguea - Cardenas - Matanzas - Yumuri - Jibacoa - Guanabo - Havanna

Reiseüberblick: 

Diese Rundreise wird Sie überraschen mit beeindruckenden Erlebnissen durch das authentische Kuba, welche man auf den üblichen Rundreisen nicht kennen lernt. Kubareisende, welche die außergewöhnliche Landschaft natürlicher Schönheit im Westen Kubas, die kolonialen Städte Zentralkubas und die Insel bis in den Osten kennen lernen möchten, werden auf dieser Rundreise begeistert sein. Zu Anfang der Rundreise zeigen wir Ihnen mit einer besonderen Besichtigung Havanna. Dann geht es in die Provinz Pinar del Rio, zunächst zur gleichnamigen Provinzhauptstadt. Nach einer kleinen Besichtigung fahren wir weiter in das Vuelta Abajo mit seiner besonders mineralhaltigen fruchtbaren Erde, für den Anbau des besten Tabaks der Welt. Die nächsten beiden Tage sind ganz dem weltberühmten kubanischen Tabak gewidmet. Wir besuchen mit Ihnen berühmte über 200 Jahre alte Tabakfincas im Vuelta Abajo, und Sie lernen viel über den Tabakanbau und sehen einem alten Tabakbauern beim Zigarrenrollen zu. Hier ist die echte authentische Kubanische Zigarre Zuhause! Beim Besuch einer Landfamilie, lernen Sie die kubanische Volksreligion, die Santeria kennen und nehmen an einer Zeremonie mit einem Santero-Priester teil. Bei einem Abstecher zu einer Pferdefarm mit altspanischen Rassepferden und der Zucht von stolzen bunt gefiederten Kampfhähnen, können sie auch eine Hahnenkampfarena bestaunen.
Auf der Weiterfahrt in die tropische Naturlandschaft über uralte Eisenbrücken vorbei an interessanten Dörfern mit dem authentischen Leben der Landbevölkerung geht es nach Viñales. Unterwegs begegnen Ihnen viele fotogenen und interessante Orte dieses prachtvollen Landesteiles. Wir machen mit Ihnen auch eine Höhlenwanderung in der zweitgrößten Höhle Amerikas. Nach Ihrer ersten Nacht und einem netten Abend in Viñales, geht es zu einem Ausflug in die tropischen Viñalestäler mit Besichtigungen der einzigartigen Sehenswürdigkeiten eingebettet in der tropischen Karstlandschaft der Mogotes. Tags darauf machen Sie einen Tagesausflug an den puderzuckerweißen Strand von Cayo Jutias an dem Sie einen relaxten Badetag verbringen können.
Der nächste Tag geht wieder durch eine atemberaubende reizvolle Fotolandschaften bis zur Höhle des Che (Cueva de los Portales). Nach Besichtigung dieses eindrucksvollen Naturmonumentes fahren Sie zum Orchideengarten von Soroa und besuchen die Künstlerkolonie in Las Terazzas. Im weiteren Reiseverlauf besuchen Sie die alte berühmte Kafeeplantage Angerona, lernen den ersten Hafen Havannas bei Batabano kennen und durchqueren den fruchtbaren Vorgarten Havannas bis zur Autobahn A1 um dann zur Südküste an die berühmte Schweinebucht zu kommen. An diesem geschichtsträchtigen Ort fand die misslungene Konterinvasion der Exilkubaner mit amerikanischer Hilfe statt, wo man viele Informationen dazu im Museum von Playa Giron findet. In Playa Larga und in der wunderschönen Caleta Buena kommen Sie wieder zu einem Badetag in der glasklaren Karibik. Nach dem Abschied aus der Schweinebucht geht die Fahrt zur Hafenstadt Cienfuegos, welche wir Ihnen auf einer Panoramafahrt vorstellen. Diese saubere Kolonialstadt zeigt Ihnen einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Kubas. Bevor wir in die Museumsstadt Trinidad weiterreisen, machen wir einen Ausflug mit Ihnen nach El Nicho in den Tropenwald zu Wasserfällen und Tropenteichen in denen Sie ein erfrischendes Bad nehmen können. Man kommt sich vor in einem Wildwestfilm, steht man in der alten Kolonialstadt Trinidad, in der scheinbar die Zeit stehen geblieben ist. Der Besuch dieser einmaligen UNESCO Weltkulturerbe-Stadt wird Sie aus dem Staunen nicht mehr heraus bringen. 
Unsere Reise geht weiter durch das Zuckermühlental und über Sancti Spiritus nach Ciego die Avila, der Inselmitte. Hier teilt sich der Westen Kubas mit dem Osten. Mit einer Panoramafahrt durch die Provinzhauptstadt Ciego die Avila lernen wir einiges Interessantes der modernen Kunst Kubas kennen.

Schon bald darauf erreichen wir die Stadt der Parks, labyrinthischer Gassen und großer Tongefäße. Die Kolonialstadt Camagüey wird Ihnen durch die Koloniale Anlage der Stadt besonders in Erinnerung bleiben. Es geht über eine Strecke gesäumt mit weiten Zuckerrohrfelder bis nach Las Tunas, um hier in den Südosten Kubas nach Bayamo, der Stadt der Pferdekutschen und zweitältesten kolonialen Siedlungsort abzubiegen. Auf unserem weiteren Weg nach Santiago de Cuba, erreichen wir zuvor die großen Basilika El Cobre, den wichtigsten Pilgerort Kubas. Mit ihrer beeindruckenden Schönheit bietet Ihnen diese große Kirche einen wunderschönen Fotostopp. Santiago de Cuba, die Hauptstadt der Karibik und Weltkulturerbe empfängt uns mit kulissenreichen Bergen, einer einzigartigen Stadtanlage und dem Flair einer geschichtsträchtigen pulsierenden Kubanischen Stadt. Sie werden hier viele interessanten Geschichten kennen lernen. Der Besuch des großen Monolithen Gran Piedra mit einem atemberaubenden Blick über die Gebirgskulissen Sierra Maestra und bis nach Jamaica wird Sie besonders ins Staunen versetzen.

Vorbei an Gitmo, dem heutigen Weltbühnenplatz in Guantanamo geht es entlang der Südostküste über die wilde Serpentinenstrasse La Farola nach Baracoa, der ältesten Stadt Kubas. Dieser alte Kolonialort und die Ausflüge um Baracoa werden wie jedem hier Weilenden auch Ihre Begeisterung finden.

Bei schlechtem Wetter und unzureichender Motorisierung ist es besser, anstatt weiter nach Moa, die Strecke nach Guantanamo zurück zu fahren, um das Programm an die Nordküste so weiter fortzuführen!

Auf einer sehr holprigen und kurvenreichen Strecke fahren wir aus dem tropischen Regenwald der Ostküste an die Nordküste zur Bauxitstadt Moa. Schnell lassen wir diese ausgebeutete, bedrückende und surrealistische Gegend der industriellen Bauruinen hinter uns und fahren an den schönen Strand der Insel Cayo Saetia an die Nordküste. Danach besuchen wir Fidel Castros Geburtshaus und sehen uns Ausgrabungsstätten der Ureinwohner Kubas an, bis wir dann an den schönen Strand der Playa Guardalavaca kommen. Ein Bad im warmen Meer wird Ihnen hier besonders gut tun. Am Anlandungspunkt des großen Weltentdecker Christoph Kolumbus, in Bariay können Sie die Worte im Logbuch des Admirals sicherlich nachvollziehen, welche da sagen, das er nie einen schöneren Platz erblickte. Nach einem weiteren eindrucksvollen Programmpunkt im Festungsort Gibara geht unsere Fahrt in die Stadt der Brauereien und Parks, nach Holguin. In dieser Kolonialstadt werden Sie einen weiteren eindruckvollen Aufenthalt haben. Mit einem weiteren Abstecher an die Nordküste des Oriente lernen Sie, ausser einem wunderschönen Ausflugsort, auch mit Puerto Padre den einst weltweit größter Zuckerausfuhrhafen kennen. Es geht zurück auf der alten Strecke der Carretera Central über Las Tunas, Camagüey und Ciego di Avila bis zum Übergang in den Kolonialort Moron. Über einen langer künstlichen Straßendamm vom Festland sind hier die Inseln Cayo Coco und Cayo Guillermo verbunden. Wenn es von der Zeit und der Wetterlage her möglich ist, werden Sie auf Cayo Coco einige schöne Stunden am Strand verbringen. Auf der Weiterfahrt entlang der mittleren Nordküste der Insel, geht es kurz vor Erreichen des Ortes Caibarien zum Strassendamm und auf diesem zur Insel Cayo Las Brujas. Mit Glück hat man auf diesem Weg ein faszinierendes Erlebnis mit tausenden Flamingos und Pelikanen. Auf Las Brujas können auch weitere schöne Badestunden verbracht werden. Wir verlassen die Nordküste, besuchen das wunderschöne Koloniale Kleinod Remedios bis wir dann weiter nach Santa Clara in die Stadt des Che kommen. Hier besuchen Sie die Denkmäler und das Memorial des legendären Guerillaführer Ernesto Che Guevara und seiner gefallenen Getreuen, der hier die Schlacht lieferte, die den Sieg des Rebellenführers über die Tyrannei des Fulgencio Batista herbeiführte. Mit dem Abschied von Santa Clara führt die Reise langsam wieder zurück nach Havanna. Unterwegs auf einer Bummelstrecke nochmals entlang der Nordküste streifen wir noch ein Heilbad besuchen Matanzas, mit dem zweitgrößten Hafen Kubas und seiner traurigen aber auch interessanten Geschichte des größten Sklavenumschlagplatzes der damaligen Neuen Welt. Vorbei an den Stränden Playas del Este kommen wir wieder zurück nach Havanna an den Ausgangspunkt unserer langen Reise durch Kuba.

Reisedetails

Programmbeschreibung:                                                                                                                                           

1. Tag: Habana - Ankunftstag
Ankunft in Havanna Flughafen Habana. Nach Erhalt Ihres Gepäcks, Empfang durch unsere Mitarbeiter und erste Informationen zu Ihrer Reise. Danach geht es zu Ihrem Casa Particular in Habana, wo auf Sie auch ein leckeres Abendessen wartet.
Unterkunft: Casa Particular (Privatunterkunft) Ü/F.
Verpflegung: Abendessen.

2. Tag: La Habana
Frühstück. 08:30 Uhr Abholung in Ihrer Casa Particular. Besprechung der Tagestour.
Vormittags Besichtigungstour Althavanna. Im Getümmel der Altstadt Habana Vieja ist jede Gasse und fast jedes Haus sehenswert und Sie haben hier Fotomotive und Verweilplätze zu Hauf. Wir machen mit Ihnen einen Spaziergang durch den UNESCO geschützten alten historischen Teil der Stadt La Habana Vieja, Stadtgründung 1519 mit den Ersten Sieben Städten Kubas. Die Stadtführung geht ohne feste Reihenfolge unter anderem über den Plaza de Armas, zum Templete, zur Festung Real Force Castle, zum Palast San Franzisco de Asis, zum Kathedrals Platz mit Besuch der Kathedrale. Kurze Besichtigung des original restaurierten ehemaligen Presidenten Waggons von 1910. Auf einer der Dachterrassen der Altstadt genehmigen wir uns ein tropisches Erfrischungsgetränk bei einem herrlichen Fotostopp-Rundblick über die Dächer von Havanna. Wir schlendern mit Ihnen über die Einkaufsstraßen Calle Obispo und Calle O’Reilly vorbei an der Hemingway Bar Bodeguita del Medio und zum Kunsthandwerkmarkt. Unterwegs machen wir weitere kleine Stopps, in den engen Altstadtgassen, an besonderen Gebäuden, schauen in koloniale Hausinnenhöfe und lernen viel über die Hauptstadt Havanna und deren Geschichte kennen. Alle Getränke sind fakultativ auf eigene Kosten!
Mittagessen in einem lokalen Restaurant.
Nach dem Mittagessen lernen Sie Havanna weiter in einem Oldtimer kennen. Dabei besichtigen Sie den Cementerio Colon, den zweitgrößten Friedhof von Lateinamerika. Bei einem Rundgang durch die ca. 100 000 Grabdenkmäler, welche zu 90 % aus Marmor sind, werden Sie viele Geschichten über diesen Museumsfriedhof erfahren. Anschließend geht es über den Platz der Revolution, dem Revolutionsplatz mit dem Freiheitsdenkmal, einem Obelisk im spätem Art Deco Stil. Hier hat Fidel Castro vor den Massen seine berühmten Reden gehalten und die Weltpolitik beeinflusst. wenn es wieder geöffnet ist (z.Zt. noch geschlossen), können wir per Fahrstuhl zur Aussichtsplattform im Kopf des Obelisken zu fahren. Von hier aus hat man eine fantastische Aussicht über die Stadt. Wir fahren weiter durch verschiedene farbige Stadtteile bis zur ausserhalb liegenden Finca von Ernest Hemingway, zum Dorf San Francisco de Paula, auf der er in den 50er Jahren mit vielen berühmten Grössen vom Film, der Mafia und aus Politik und Sport rauschende Feste feierte. Hemingway erwarb diesen Landsitz, die „Finca la Vijia“, von seinem Nobelpreis für Literatur. Das ehemalige Wohnhaus ist mitsamt seiner Einrichtung komplett erhalten geblieben und ist heute das Hemingway-Museum auf Kuba. Es kann nicht betreten werden, aber durch die offenen Fenster kann man selbst die Schreibutensilien und viele Reisemitbringsel und persönliche Dinge aus dem Leben des berühmten Schriftstellers sehen.(Sonntag, Feiertage und bei schlechtem Wetter geschlossen).
 

Von da fahren wir über kleine Landstrassen und die Stadtautobahn bis zum Fischerdorf Cojimar. Dem Ort wo der große US amerikanische Novellist und Schriftsteller Ernesto Hemingway sich gerne aufhielt und den Erzählungen seines Kapitäns Gregorio lauschte und davon den Nobelpreisgekrönten Roman „Der alte Mann und das Meer“ schrieb. Kurzbesuch in der Ernest Hemingway Bar (Getränke fakultativ)und bei einem kurzen Stopp am hier befindlichen Denkmal erfahren Sie einige weitere historische Details über diesen berühmten Mann.
Nun geht die Fahrt zurück entlang der Playas del Este, den Oststränden Havannas und Badeparadies für die Einheimischen die hier im Sommer zu vielen tausenden Kurzurlaub machen, bis zum Ort Casablanca mit der imposanten Christustatue. Die Ehefrau des Diktators Batista wollte das aufrührige und protestierende Volk gütig stimmen, indem sie auf dem erhöhten Ostufer der Hafenbucht eine Nachbildung des Cristus von Rio errichten lies. Er war zwar nicht ganz so gross wie dieser, aber von überall in Alt-Havanna gut sichtbar. Der Ort Casablanca liegt gegenüber der Altstadt auf dem anderen Ufer der Hafeneinfahrt. Hier haben Sie einen unvergesslichen Fotostop beim Cristo de Havana. Ihnen eröffnet sich hier von der erhöhten Terrasse des Cristo ein fantastischer Panoramablick auf die gesamte Altstadt und Neustadt, auf die Hafeneinfahrt und einen Teil des Hafens, weiter auf die Festung El Morro und den Malecon, die Seepromenade Havannas. Hier erkennt man auch, warum die Stadt hier gebaut wurde und warum Havanna der wichtigste Durchfuhrhafen für das Gold der neuen Welt wurde.
Durch einen Tunnel unterqueren wir den Hafen und fahren entlang dem Malcon zum Stadtzentrum Vedado und machen einen kurzen Stopp am Hotel Nacional mit seiner wunderschönen Parkanlage. Einen atemberaubenden Blick auf Havanna bieten wir Ihnen von der 33. Etage des Focsa und höchsten Gebäudes der Stadt. Mit einer Fahrt durch die grüne Lunge von Havanna mit seinen vielen Parks zeigen wir Ihnen den Stadtteil Miramar in dem sich 90% aller Botschaften befinden, die Ihren Sitz in den zahlreichen wunderschönen Villen gefunden haben. Hier besuchen wir den berühmten Künstler Jose Fuster in seiner Mosaik-Straße, der hier eine Hommage an den Gaudí in Barcelona mit seiner Mosaikkunst gestaltet hat.
Zum Ende unserer Tour fahren wir durch den Stadtteil Sybone, den Außenbezirk von Havanna, den man auch oft mit Beverly Hills vergleicht, bis zu Ihrer Unterkunft wo nach ca. 5 – 6 Stunden die Tour endet und Sie mit Recht sagen können, wir haben Havanna kennen gelernt.

Bemerkung: Die Touren in Havanna finden in keiner geregelten Reihenfolge statt und in der Winterzeit wegen der kurzen Tageszeit unterliegt das Programm Änderungen. Bitte beachten Sie, wegen Renovierung und Umbaumassnahmen kann bis auf unbestimmte Zeit das Kapitol, die Zigarrenfabrik Partagas und der Obelisk/Turm an der Plaza de la Revolution nicht besichtigt werden. Die Finca La Vijia, das Hemingway-Museum ist an feiertagem am Sonntag und bei schlechtem Wetter geschlossen.
Unterkunft: ÜF Casa Particular, Abendessen.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.

Tipp am Abend: Besuch der berühmten Kanonenschuss-Zeremonie, um 21 Uhr zur Hafenschließung. (Fakultativ vor Ort buchbar).


3. Tag: Habana - Pinar del Río - San Luis - Vuelta Abajo
Frühstück. 09:00 Uhr: Abreise im Oldtimer nach Westkuba in die Provinz Pinar del Rio.
Ihr Reiseleiter für Westkuba: Zunächst geht es mit Ihrem Chauffeur schnurstracks die ca.150Km nach Pinar del Rio, der gleichnamigen Provinzhauptstadt. Am Ortseingang rechter Seite befindet sich das Hotel Pinar del Rio. An der Hotelbar im Mittelhof des Hotels wartet auf Sie Ihr Reiseleiter Carlos, welcher von nun an mit Ihnen zusammen Ihre Rundreise bis zurück nach Soroa oder Havanna weiterführt. Ihr Reiseleiter Carlos spricht Englisch und ein wenig Deutsch und Sie werden ihn bestens verstehen.
Kurze Besichtigungstour durch die Stadt Pinar del Río. Besuch der Zigarrenfabrik Francisco Donatien und etwas abseits die Likörfabrik der Stadt (falls auch beide offen, Sonn-u.Feiertag geschlossen). Nach diesen Besichtigungen geht es in das Tabaksland Vuelta Abajo.
Die nächsten Stunden sind ganz dem weltberühmten kubanischen Tabak gewidmet. Sie besuchen vorrevolutionäre, sehr berühmte und über 200 Jahre alte Tabakfincas im Vuelta Abajo um San Luis. Dabei lernen Sie viel über den Tabakanbau, erleben je nach Jahreszeit die Verarbeitung der Tabaksblätter, bestaunen die uralten Methoden und die Bearbeitung in den Trockenhäusern und sehen einem alten Tabakbauern beim Zigarrenrollen zu. Wir besuchen heute die Tabak-Vega Gustavo. Hier finden Sie die echte kubanische Zigarre aus den weltbesten Tabaks-Pflanzen dieser einzigartigen Erde. Decken Sie sich hier gut mit Zigarren ein wenn Sie mögen, denn der hier angebaute Tabak hat vielleicht das beste Aroma Kubas! (fakultativer Einkauf).
Auf einem kleinen Spaziergang durch die umliegenden Anbaugebiete der Tabakslandschaft besuchen wir mit Ihnen eine weitere uralte koloniale Nachbar-Finca. Wenn die Eigentümer gerade Zuhause sind, kann man mit einem kleinen Trinkgeld die historische Finca innen besichtigen und vom Dach hat man einen wunderschönen Blick über das Vuelta Abajo.
Mittagessen auf der Tabak-Vega Gustavo.
Danach erwartet Sie ein besonderer Höhepunkt auf Ihrer Reise durch Westkuba und Sie nehmen an einer echten Santeria-Zeremonie teil. Dabei lernen Sie einiges über die kubanische Volksreligion, die Santeria kennen und mit einer Einführung in die Kubanische Planzenheilkunde verbringen Sie einen faszinierenden Nachmittag und Abend, der Ihnen nachhaltig noch lange in Erinnerung bleiben wird. Abendessen im Haus des Santeros.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.

4. Tag: San Luis - Vuelta Abajo – San Juan y Martinez - Guane 

Frühstück. 09:00 Uhr: Wir machen uns auf den Weg nach La Virginia zu einer weiteren urigen Farm des Hahnenkampfes, zur Finca Carito Peinato. Diese Finca ist berühmt für die große Zucht von Kampfhähnen und rassiger Pferde. Auch wird hier Tabak in besonderer Weise angebaut. Ein Besuch dieser Finca ist ein weiterer Höhepunkt auf dieser Westkubareise. Sie lernen hier die Aufzucht und Abrichtung der Kampfhähne kennen. Je nachdem an welchen Tag man auf der Farm ist, kann man auch bei Hahnenkämpfen zuschauen oder sich selbst mit einem Hahn den man hier mieten oder kaufen kann, beteiligen. Die hier gezüchteten Pferde begeistern auch jeden Pferdeliebhaber und natürlich ist sehr sehenswert die Art der Tabakkultivation die man hier pflegt. Nach der besichtigung dieser sehenswerten Finca, Weiterfahrt nach San Juan y Martinez zur Vega Hector Luis Prieto.
Mittagessen im Ranchon auf der Vega.
Wir besuchen den „neuen Stern“ am Himmel des kubanischen Tabaks, die Tabakfinca von Hector Luis Prieto. Als jüngster Tabakguru Kubas nach dem Tod des großen Alejandro Robaina (Erfinder der Cohiba) geniesst Hector weltweit unter den Aficionatos des kubanischen Tabaks große Berühmtheit. Der Besuch und das Kennenlernen dieses sympathischen Tabaclero bringen diesen Tag zu einem Höhepunkt. Hector stellt sich persönlich vor und führt die Besichtigungstour durch seine Tabakfarm und erzählt von seinem Leben und der Geschichte der Vega. Erklärung zum Tabaksanbau und Vega-Vorstellung von den Tabaksfeldern zu den einzelnen Stationen des Tabakprozesses bis zur Zigarre.
Nach einer Besichtigung der Farm können Sie sich bei Hector mit hervorragenden Zigarren eindecken! (fakultativer Einkauf). Für Pferdeliebhaber gibt es die Möglichkeit einen kleinen Ausritt auf der Tabakfarm zu machen. Gegen Abend fahren wir weiter in Ihre Unterkunft nach Isabel Rubio / oder Guane.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.

5. Tag: Guane - Sumidero - Caverna Santo Tomas - Viñales
Frühstück. 09:00 Uhr: Heute fahren wir Sie durch atemberaubende reizvolle Fotolandschaften mit in malerischen Tälern eingebetteten Tabaksfeldern, überqueren Flüsse auf mehr als hundert Jahre alten Eisenbrücken und reisen vorbei an interessanten Dörfern mit dem authentischen Leben der Landbevölkerung. Auf dieser Strecke laden viele Orte zu Ca. 20 Km vor Viñales besuchen wir mit Ihnen die überaus sehenswerte Höhle „Gran Caverna de Santo Tómas“, welche das zweitgrößte Höhlensystem des gesamten amerikanischen Kontinents ist. Auf einer 90 minütigen Wanderung kann man die imposanten Stalaktiten und Stalagmiten mit interessanten Felsformationen und Höhlenmalereien der Ureinwohner bestaunen.
Mittagessen in einem Restaurant auf der Strecke.
Mit einer Fahrt durch die tropischen Täler des Westgebirges der Insel erreichen wir Vinales gegen Abend.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Bei einem Abendbummel in Viñales können Sie kubanische Live-Musik auf dem Marktplatz und die faszinierende Atmosphäre dieses Ortes genießen. (Fakultativ)

6. Tag : Viñales
Frühstück. 09:00 Uhr: Reisetag durch die umliegenden tropischen Viñalestäler mit den tropischen Berghöhen der karstischen Täler der Sierra de los Organos. Es geht hinein in die von der UNESCO geschützte einmalige tropische Naturlandschaft der Bergkegel, der Mogotes. Überbleibsel eingebrochener gigantischer Höhlen der Urzeit. Wenn Sie mögen können Sie hier oder im Palmerito-Tal gerne eine kleine Wanderung unternehmen.
Mittagessen in einem Paladar.
Danach machen wir mit Ihnen ohne feste Folge, Fotostopps an verschiedenen interessanten Mogotes und den schönen Sehenswürdigkeiten der Gegend, wie auf der atemberaubenden Aussichtsplattform Las Jasmines und an der Prähistorischen Wand von Dos Hermanas .
Besichtigung der Höhle Cueva del Indios, die Sie in einem Boot auf einem unterirdischen Fluss durchfahren.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Bei einem Abendbummel in Viñales können Sie kubanische Live-Musik auf dem Marktplatz und die faszinierende Atmosphäre dieses Ortes genießen. (fakultativ)

7. Tag: Cayo Jutias
Frühstück. 09:00 Uhr: Tagesausflug und Badetag nach Cayo Jutias.
Es erwartet Sie eine verträumte Mangroveninsel die über einen Steindamm erreichbar ist, mit einem wunderschönen puderzucker weißen Sandstrand. Nachdem Sie den Steindamm überquert haben eröffnet sich Ihnen schon die herrliche Landschaft der feinsandigen Korallenstaubstrände Westkubas. Umgeben mit einem in allen Farbtönen von blau- und türkisfarbigen Lichtspiel einladenden Meer können Sie hier einen herrlichen Badetag verbringen. Man findet am Strand auch mehrere Wassersportmöglichkeiten. Ein ansässiges Strand-Ranchon sorgt auch für das leibliche Wohl.
Mittagessen im Ranchon.
Am späteren Nachmittag, Rückkehr nach Viñales.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Bei einem Abendbummel in Viñales können Sie kubanische Live-Musik auf dem Marktplatz und die faszinierende Atmosphäre dieses Ortes genießen. (Fakultativ)

 

8. Tag: Viñales - Cueva de los Portales - Soroa
Frühstück. 08:30 Uhr: Abreise nach Soroa. Zunächst führen wir Sie nochmals durch eine eindrucksvolle bezaubernde Landschaft des tropischen Gebirges mit atemberaubenden Ausblicken von den Höhen der weiteren Ausläufer des Tropengebirges Sierra de los Organos. Auf der Strecke geht es zu einem weiteren Höhepunkt der Reise, zur Höhle des Che, la Cueva de los Portales. Hier versteckte sich Ernesto Che Guevara mit seinen Getreuen während des Revolutionskampfes. Dieses große idyllisch gelegene Höhlen- und Felsenlabyrinth ist ein einzigartiges eindrucksvolles Naturmonument, was Sie sehr bestaunen werden.
Auf der Weiterreise geht es zunächst durch den Nationalpark La Guira nach San Diego de los Banos, ein Kubanisches Heilbad mit alten Heilquellen, welche schon seit der Kolonialzeit besucht wurden. In der Vorrevolutionären Zeit kamen hierher die Mafiagrößen und reichen Habaneros aus Havanna, sowie amerikanische Touristen zum baden und kuren.
Heute ist es ein interessanter, noch sehenswerter, aber kaum mehr erhaltener Ort an dem kräftig die vergangene Zeit nagte. Mittagessen auf der Strecke.
Von San Diego geht es auf die Carretera Central nach San Christobal und bei Candelara biegen wir ab in die Sierra del Rosario einem Unesco-Biosphärenreservat und erreichen kurz darauf den Naturpark Soroa. Benannt ist dieser Ort nach dem Franzosen Jean Pierre Soroa, welcher im 19.Jahrhundert hier eine große Kaffeeplantage betrieb. Dieser Naturpark ist für seine traumhaft schöne Tropen-Berglandschaft berühmt. Wir besuchen mit Ihnen den Orchideengarten, mit mehr als 700 Spezies an Orchideen, viele endemisch. In den Monaten Mai bis Oktober kann man den wunderschönen Wasserfall Salto de Arcoiris (bis zu 21 m hoch) in Soroa bestaunen, da er viel Wasser führt und bei genügend Zeit den Abstieg hinunter zu seinen Teichen wagen. Von Soroa aus machen wir auch einen Abstecher in die berûhmte Gemeinde Las Terazzas mit ihrer Künstlerkolonie und einem schön gelegenen See. Hier machen Sie einen kleinen Spaziergang, auf dem die Geschichte dieser ersten „nachhaltigen Siedlung“ Kubas erklärt wird. In den Jahren vor der Revolution wurde die Gegend westlich von Havanna fast gänzlich abgeholzt und begann zu veröden.
Die hier lebenden vormaligen Waldarbeiter gehörten zu den Ärmsten von Kuba, welche diese Gegend nach der Revolution wieder aufforsteten. Je nach genügender Tageszeit, kann man hier noch die Ruinen alter Kaffeeplantagen auf einer Wanderung besuchen. Oder es geht zum Fluss San Juan, um hier in seinen idyllischen Naturbecken ein Erfrischungsbad zu nehmen. Nach einem wunderschönen Naturtag übernachten wir in dieser Gegend.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
 

9. Tag: Soroa - Artemisa - Batabano - Güines - Playa Larga
Frühstück. 08:00 Uhr: Abreise an die Südküste Kubas.
Zunächst führt unser Weg Richtung Artemisa und wir besuchen die interessanten Ruinen der alten berühmten Kafeeplantage Angerona. Diese war eine der ersten Kaffeeplantagen Kubas überhaupt und wurde mit 450 Sklaven betrieben.
Weiterfahrt zum verschlafenen Ort Batabano, im Surgidero de Batabano gründeten spanische Siedler um 1515 den ersten Hafen für die Silberschiffe, welche die Isla de la Juventud vor den Piraten umrundeten, bevor man dann später den sicheren Hafen bei der heutigen Stadt Havanna gründete. Einige alte Gebäude und der vergessene Bahnhof sind hier sehenswert.
Nach einem kurzen Stopp geht es von Batabano über verschlafene Dörfer durch eine von Touristen noch nicht entdeckte alte Kulturlandschaft. Zu Zeiten des Besuchs von Alexander von Humboldt vor 200 Jahren entstanden um Havanna herum viele Landbau Ortschaften, die vor allem wegen der Nähe zum alten Hafen von Havanna, Tabak und Zucker produzierten. Die Ortschaft Guines ist heute fast eine Geisterstadt. 1836 wurde von Guines nach Havanna die erste Eisenbahn der neuen Welt angelegt. In diesem Ort trifft man auch kaum Touristen. Hier geniessen Sie das Gefühl, einmal Kuba pur zu erleben. Kurzer Aufenthalt mit Fotostopp an der kleinen Kirche der Santa Barbara mit Reliquiem über die Volksreligion Santeria.
Nun geht es schnurstracks über Guiness zur Autobahn A1. Diese moderne 8-spurige Hauptstrasse des Landes „Carretera Nacional A1“ oder auch ¨ochovia¨ genannt wurde aus strategischen Gründen nach der Revolution angelegt. Sie wurde größtenteils von den Russen während des kalten Krieges gebaut, um Truppenteile schnell durch die schmale lange Insel von einem Ende der Insel zum anderen zu bringen und um einen erneuten Invasionsversuch zu vereiteln.
Die „ochovia“ ist keine Autobahn nach europäischem Muster. Hier gibt es Fußgänger, Pferdefahrzeuge, Fahrradfahrer, liegengebliebene Fahrzeuge, Tiere und die Kaffeeebohnen werden kilometerlang auf dieser Strasse getrocknet. Trotzdem ist dies die Hauptverbindungsstraße des Landes. Aber Autos gibt es hier nur wenige. Hier im Innern der Insel Kuba wird deutlich, dass es ein grosses Transportproblem gibt. Die Dauerkrise lässt eine Modernisierung nicht zu und es fehlt an Treibstoff. Dadurch wird deutlich, warum Autos, die mehr als ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel haben, immer wieder zum Laufen gebracht werden. Nun lernen wir auch die Mühen zu schätzen, die unsere Oldtimerbesitzer und -fahrer unternommen haben, um Ihren Oldtimer in fast museumsreife Topform zu bringen. Die grossen beliebten V8-Motoren der damaligen Verschwenderzeit, reine Benzinschlucker, haben die vielen Jahre meistens nicht überlebt und wurden durch neue spritsparende Motoren ersetzt. Heute haben die meisten Oldtimer, die liebevoll renoviert wurden, einen modernen Dieselmotor eines Minibusses oder Kleinlasters.
Denn die amerikanischen Oldtimer wiegen mit ihrem Panzerblech fast das doppelte eines modernen Mittelklassewagens.
Hier auf der „ocho via“ kommt der Komfort der amerikanischen Wagen richtig zur Geltung, da die amerikanischen Wagen der 50er für das komfortable Reisen über grosse Strecken auf breiten Asphalt-Highways gebaut wurden. Das individuelle Reisen war angesagt. Öffentlicher Massentransport war auf dem Höhepunkt der Anti-Sozialismus Hysterie in den USA verpönt und schlichtweg nicht vorhanden. Auch in Kuba sind bis heute die öffentlichen Massentransportmittel selten und in nicht allzu bestem Zustand.
Auf der Autobahn geht es bis Jagüey Grande, wo wir dann in den Naturpark Montemar und zur Halbinsel Cienaga de Zapata, ein ausgestrecktes sumpfiges Naturschutzgebiet an der Südküste, abbiegen.
Zunächst geht es nach La Boca und der Laguna del Tosoro.
Mittagessen in einem Restaurant vor Ort.
Nach dem Mittagessen geht es zum Schatzsee und der größten Siedlungstätte der Ureinwohner dem Taino Dorf Guamá. Mit einem Boot machen Sie eine Fahrt auf dem Lagunensee Guama (Schatzsee). Verteilt auf mehreren Inseln im See ist ein Dorf der in Kuba ausgestorbenen Taino-Indianer nachgebildet worden. Figuren in natürlicher Grösse geben Ihnen in diesem Freilichtmuseum einen Eindruck davon, wie die Ureinwohner der Insel Kuba gelebt haben.
Zurück von diesem Ausflug lernen Sie das kubanische Krokodil in der Krokodilfarm nahebei kennen. Um die Population der endemischen Kuba-Krokodile wieder zahlreicher zu machen, werden sie hier gezüchtet und dann im Mangrovensumpf freigelassen.
Wir fahren mit Ihnen weiter an die nahe berühmte Schweinebucht zum Ort Playa Larga.
Die Schweinebucht ist von hier bis Playa Giron ca.30km lang. 1961 versuchten hier Exilkubaner mit Unterstützung der USA anzulanden, um das Castro-Regime zu stürzen. Die geplante Invasion scheiterte innerhalb von wenigen Tagen. Die Halbinsel Zapata ist den ausgedehnten Everglades-Sümpfen in Florida sehr ähnlichund ist ein grosses Vogelparadies, wo hunderttausende Zugvögel aus dem kühlen Norden überwintern und mit zahlreichen südamerikanischen Vogelarten und endemischen Arten zusammenleben. Für Vogelliebhaber ist dieses Gebiet das Paradies.
Übernachtung in Playa Larga.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen. 

10. Tag: Playa Largo – Playa Giron – Caleta Buena - Cienfuegos
Frühstück. 09:00 Uhr. Nach einem frühen Bad im Meer geht es auf Rundfahrt entlang der Schweinebucht durch Mangrovenwälder, gesäumt mit vielen Denkmälern, die an die Invasion von 1961 erinnern, Richtung Playa Giron. Im Ort Playa Giron befindet sich das kleine Invasionsmuseum in dem wir bei einem Besuch über die damalige Invasion einiges erfahren können.
Auf der Strecke gibt es viele kleine Buchten wo man auch einen weiteren kleinen Badestopp machen könnte. Jedoch fahren wir weiter bis zur Caleta Buena, einem wunderschönen großen Meeres-Naturbecken an dem wir einige wundervolle Badestunden verbringen.
Mittagessen in Caleta Buena
Am weiteren Nachmittag verlassen wir diesen herrlichen Ort und fahren ca.110 km über Covadonga und Rodas bis zur Hafenstadt Cienfuegos, der Perle des Südens.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Abendbummel am Malecon von Cienfuegos und Abendessen in einem örtlichen Restaurant. 

11. Tag: Cienfuegos - El Nicho - Trinidad
Frühstück. 09:00 Uhr: Besichtigungsfahrt durch die Stadt Cienfuegos. Die Strassen in Cienfuegos sind angelegt wie ein Schachbrettmuster. Platz scheint bei Gründung der Stadt vor 250 Jahren kein Problem gewesen zu sein. Die schöne und interessante Architektur ist französich kolonial im späten neoklassizistischen Stil und stammt aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts. In Cienfuegos wurde geboren und lebte auch der berühmteste Sänger von Kuba „Benny Morey“, zu dessen Andenken man überall in der Stadt erinnert wird. Fotostopp am 150jährigen Terry Theater und auf der Landzunge Punta Gorda, wo die Stadt weit in die Bucht von Cienfuegos hineinreicht und vor der Revolution ein Viertel reicher Leute entstand. Hier stehen noch einige alte koloniale Holzhäuser, die man vor 100 Jahren per Katalog aus den USA bestellen konnte. Die alten, grossen Villen lassen noch einiges davon erkennen. Am auffallendsten hier ist das ehemalige palastähnliche Wohnhaus der reichen Famile „De Valle“. Zum Bau wurden extra Spezialisten aus Marokko hergebracht, um ein Gebäude im maurischen Stil zu errichten.
Wir besuchen den „Palacio de Valle“, heute ein Restaurant. Von der Dachterasse aus haben Sie, mit einem Cocktail in der Hand, einen unvergesslichen Rundblick auf die Hafenbucht und die Stadt Cienfuegos.In der Ferne ist von hier aus auch die nicht beendete Bauruine des einzigen russischen Atomreaktors auf kubanischem Boden zu sehen. Selbst die längst festgerosteten Baukräne sind von hier aus zu erkennen. Die USA machen sich grosse Sorgen um diesen Reaktor in ihrem Hinterhof, obwohl er nie fertig und nie betrieben wurde.
Weiterer Fotostopp am Friedhof mit dem kleinen griechischen Nachbau des Parthenon.
Mittagessen in einem örtlichen Restaurant.
Außerhalb der Stadt liegt der weltberühmte Botanische Garten von Cienfuegos mit der grössten Palmenarten Sammlung der Welt. Bei Interesse, kurzer Besuch des Palmengartens.
Die Fahrt von Cienfuegos nach Trinidad geht nun über eine stark befahrene schmale Strasse und führt durch die südlichen Ausläufer der Gebirge „Montanas Guamuhaya“ und „Escambray“. Beim Dorf San Francisco machen wir einen Abstecher ins Tropengebirge. Auf schmalen und zum Teil steilen und kurvigen Bergstrassen geht es ins Herz des Gebirges „Montanas de Guamuhaya“ zum Naturpark „El Nicho“. Hier machen wir eine kleine Wanderung in das kühle Klima der flachen Wasserfälle mit Bademöglichkeit.
Genießen Sie auf einer kleinen Wanderung entlang der Wasserfälle das kühle Klima und baden Sie in einem der Naturteiche.
Vergessen Sie darum heute nicht Ihre Wanderschuhe und Ihr Badezeug mitzunehmen.
Von da geht es weiter nach Trinidad, eine von der UNESCO als Erbe der Menschheit geschützte Kolonialstadt.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Abendbummel durch Trinidad und Abendessen in einem örtlichen Restaurant.
Tipp: In mehreren Restaurants und Bars der Stadt wird kubanische Life Musik gespielt. Es empfiehlt sich unbedingt ein Besuch der „Casa de la Trova“, wo kubanische Musik von alten und jungen Bands gespielt wird und wo Kubaner und ausländische Besucher zum Tanzen kommen. (Fakultativ)

 

12. Tag: Trinidad - Zuckermühlental - Trinidad
Frühstück. 09:00 Uhr: Besichtigung des historischen Zentrums von Trinidad. Die Strassen mit ihrem alten Kopfsteinpflaster und die Kolonialgebäude, sind eines der wenigen komplett aus dem 18.Jahrhundert erhaltenen kolonialen Städtchen Latein Amerikas. Diese malerische Museumskulisse lädt zu einem wunderbaren Spaziergang mit unzähligen Fotostopps ein. Die Zeit ist hier stehen geblieben.
Sie wähnen sich in einer Filmkulisse für einen altmodischen mexikanischen Revolutions- Film. Die Stadt ist im 18. Jahrhundert reich geworden als Zucker Ausfuhrhafen, als sie noch direkt am Meer lag. Sie lebte von der zwischen Escambray Gebirge und der Küste liegenden fruchtbaren Ebene, dem „Valle de los Ingenios“ (Zuckermühlental). Kurzbesuche der Museen für koloniale Architektur und Kunst, das A.von Humboldt Museum für Naturkunde und das so genannte „Museo Romantico“, in dem zu sehen ist, wie die Zuckerbarone Trinidads früher gelebt haben.
Im alten Zentrum der Stadt, im Gemeindemuseum erklimmen wir die Dachterrasse (Palacio Cantero) und haben von hier aus den Besten Überblick über die Stadt und Umgebung.
Mittagessen in einem örtlichen Restaurant. 

Am Nachmittag machen wir eine kleine Reise durch das Zuckermühlental „Valle de los Ingenios“ bis zur Ortschaft Manaca Iznaga und zum 45 Meter hohen historischen Bauwerk, dem Sklaventurm Iznaga. Bei Zutrittsmöglichkeit, Turmaufstieg zu einer atemberaubenden Aussicht in die Umgebung. Alternativ, Unterwegs kleiner Stopp beim Aussichtspunkt auf einem Hügel neben der Strasse mit Panoramablick über das Tal beim „Mirador del Valle“. Danach Rückfahrt nach Trinidad.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Abendbummel durch Trinidad und Abendessen in einem örtlichen Restaurant.
Tipp: In mehreren Restaurants und Bars der Stadt wird kubanische Life Musik gespielt. Es empfiehlt sich unbedingt ein Besuch der „Casa de la Trova“, wo kubanische Musik von alten und jungen Bands gespielt wird und wo Kubaner und ausländische Besucher zum Tanzen kommen.

Oldtimer- und Fahrerwechsel in Trinidad für die Oststrecke! Eventuell ist es besser ein normales Auto/VAN/Kleinbus ab hier zu benutzen!
Die Zentralstrecke geht von Sancti Spiritus weiter nach Remedios und Santa Clara. In Remedios treffen sich die Zentralroute und die Ostroute!

 

Zentral- und Ostroute

13. Tag: Trinidad - Sancti Spiritus - Ciego di Avila - Camagüey
Frühstück. 08:00 Uhr: Nun geht es auf der Landstrasse Richtung Sancti Spiritus weiter. Schon bald erreichen wir das Zentrum von Santi Spiritus. Auf einer Panoramafahrt durch diese verschlafene Landbaustadt und UNESCO-Kolonialstadt fallen einem die vielen amerikanischen Oldtimer und Pferdewagentaxis auf. So muss man es sich vorstellen, hat noch vor wenigen Jahren der Verkehr in Havanna ausgesehen. Nun wird auch begreiflich, warum die Kubaner allgemein keinen modernen Verkehr gewöhnt sind und sich auf der Straße kaum um den Autoverkehr kümmern.
Wir reisen schon bald zügig weiter auf der Carretera Central zur Stadt Ciego de Avila, dem geografischen Zentrum der Insel Kuba.  

Wir machen eine kleine Panoramafahrt durch das Stadtzentrum dieser geschichtsträchtigen Provinzhauptstadt, vorbei an der Plaza Parque Martí und weiter durch den Parque de la Ciudad, eine interessante lange Parkanlage mit ausgefallenen Attraktionen, alten Lokomotiven und Kunstwerken aus Altmaterial, sowie einem Flugzeug-Restaurant. Nachdem wir das Hotel Ciego de Avila passiert haben, geht es zurück auf die Carretera Central und über Florida nach Camagüey, der Provinzhauptstadt der gleichnamigen Provinz und ein UNESCO Weltkulturerbe, wo wir am mittleren Nachmittag ankommen.
Mittagessen in einem Restaurant auf der Strecke.
Camagüey nennt man auch die Stadt der Kirchen und Tongefäße. In den turbulenten Zeiten der Piraten wie Henry Morgan entstand der labyrinthartige Grundriss der Stadt, der plündernde Freibeuter in die Irre führen sollte. Nach Ankunft in Kubas drittgrößter Metropole machen wir einen kleinen Rundgang durch das geschäftige Zentrum der Stadt. Große Barockkirchen, versteckte Plätze, interessante Galerien und sympathische Bars begegnen einem bei diesem fotogenen Spaziergang. Wer möchte, kann auch eine Fahrt mit einer Bicitaxi, einer so genannten Fahrradrikscha machen. Bekannt sind hier auch die riesigen Tongefäße, in welchen in Krisenzeiten die Stadtbevölkerung das kostbare Regenwasser sammelte.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Abendbummel durch Camagüey und Abendessen in einem örtlichen Restaurant. Besuch Musikstätte Casa de la Trova (Fakultativ)


14. Tag: Camagüey - Las Tunas - Bayamo
Frühstück. 08:00 Uhr: Schon bald brechen wir auf und es geht auf der Landstraße vorbei an weiten Zuckerrohrfeldern nach Las Tunas. Wir machen eine kleine Panoramafahrt durch diese schläfrige Provinzhauptstadt. Viel Sehenswertes gibt es normalerweise dabei nicht zu sehen, doch wenn eines der vielen Feste, Rodeos oder Märkte gerade stattfindet, hat man hier einen interessanten Einblick in das Kubanische Leben.
Mittagessen in einem örtlichen Restaurant.
Von Las Tunas biegen wir ab Richtung Südosten und es geht nach Bayamo, der Stadt der Pferdekutschen. Älter als Havanna und Santiago wurde die Provinzhauptstadt Bayamo als zweiter Siedlungsort nach Baracoa von den spanischen Kolonial-Eroberern und vom Spanischen Städtegründer Diego Velásquez 1513 gegründet. dieser Ort ist auch der Geburtsort der Kubanischen Nationalhymne “La Bayamesa” (Auf in den Kampf, Bürger von Bayamo....). Der berühmteste Bürger von Bayamo ist Carlos Manuel Cespedes, welcher nach seinem Anwaltsstudium zu einem wichtigen Revolutionär gegen die spanischen Kolonialherren wurde und 1868 zum ersten Unabhängigkeitskampf gegen Spanien aufrief. Als erster kolonialer Großgrundbesitzer gab er auch seinen Sklaven die Freiheit. Sein Haus ist heute ein Museum, was wir wenn es geöffnet ist, mit Ihnen besuchen können. Besuch einer Pferdekutschenfabrik. Mit einer Pferdekutsche machen wir mit Ihnen eine kleine Stadtfahrt.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.

Abendbummel durch Bayamo und Abendessen in einem örtlichen Restaurant. Besuch der Musikstätte Casa de la Trova in Bayamo (Fakultativ)



15. Tag: Bayamo - El Cobre - Santiago de Cuba
Frühstück. 08:30 Uhr: Abreise nach Santiago de Cuba. Zunächst geht es zur großen Basilika El Cobre, zum wichtigsten Pilgerort Kubas. Inmitten von grünen Hügeln und Kupferminen steht die Kathedrale der „Santissima Virgen de Cobre“, die Schutzheilige Kuba’s. Eine weisse Basilika die, majestätisch eingebettet in einer grünen Landschaft, schon aus grosser Entfernung weithin zu sehen ist. Das Ziel der Wallfahrer ist die Jungfrau der Barmherzigkeit, oder besser auf spanisch Virgen de la Caridad del Cobre, die gleichzeitig als Nationalheilige Cubas verehrt und mit vielen Votivgaben beschenkt wird. Auch die heutigen Machthaber haben hier in ihren jungen Jahren während ihres noch unentschiedenen Kampfes gegen die Diktatur Batistas Votivgaben hinterlegt und Schutz von der heiligen Maria von Cobre erbeten. Die Türme der Kirche heben sich beeindruckend ab gegen die grünen Hänge der Sierra Maestra, das jahrelange Versteck der Revolutionäre. El Cobre ist mit ihrer beeindruckenden Schönheit eines der am meisten fotografierten Motive auf Kuba.

Sogar Ernest Hemingway hat der Virgen de la Caridad del Cobre seine Nobelpreismedaille gestiftet. Heute wird mit größtem Eifer die 1916 von Papst Benedikt XV Heiliggesprochene Schutzgöttin Kubas, die Jungfrau der Barmherzigkeit “La Caridad del Cobre” verehrt, welche 1998 beim Besuch von Papst Johannes Paul II. gekrönt wurde und 2012 von Papst Benedikt XVI wieder besucht wurde. Papst Francisco besuchte Kuba und die Kathedrale 2015. Fotostopp an der Basilika. Danach kleine Wanderung zum Sklavenhügel Monumento al Cimarrón.Nach einem 10 minütigen Aufstieg hat man einen fantastischen Ausblick und Fotostopp in die um liegenden Tropenhügel. Hier findet im Juli auch ein wichtiges Santeria-Fest statt.

Bald erreichen wir auch schon Santiago de Cuba – Die Hauptstadt der Karibik.
Von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt, ist Santiago von einer einzigartigen Stadtanlage umgeben, die durch eine unverwechselbare Anordnung gekennzeichnet ist. Umgeben von kulissenreichen Bergen und Buchten war sie Schauplatz großer geschichtlicher Ereignisse. Santiago de Cuba nennt man auch die karibischste Stadt der Insel und sie ist die musikalische Wiege des Son, einer musikalischen Erzählform, und Wiege der Kubanischen Revolution. Im Juli finden in der Stadt zwei bedeutende Kubanischer Volksfeste statt, der Karneval und das Feuerfest.
Mit einer ersten Stadtbesichtigung besuchen wir El Tivoli am Hafen, den quirlichen Céspedes-Park, eine Schatztruhe kolonialer Architektur und machen einen Besuch im ältesten Haus Kubas, dem Casa des Inselgouverneurs Diego Velásquez von 1522. Sehenswert im Zentrum ist auch die Kathedrale Nuestra Senora de Asunción. Von der Rückseite des Gotteshauses gehen wir hangabwärts zur Aussichtsterasse Balcón de Velásquez wo wir einen herrlichen Ausblick und Fotostopp über die Stadt bis zum Hafen haben. Interessant ist die berühmte Rumfabrik und das einzigartige Rum-Museum, welchem wir einen Besuch abstatten.
Mittagessen in einem örtlichen Restaurant.
Nach dem Mittagessen geht es weiter im Casco Histórico von Santiago, wir besuchen mit Ihnen die Museen des Rum-Magnaten Bacardí y Moureau und das Museum des Carnaval und gehen mit Ihnen vorbei an Straßenmusikanten über den Plaza de Marte bis zum Cuartel Moncada. Zum Abschluß der heutigen Besichtigungen fahren wir zum Friedhof Santa Ifigenia mit seinen vielen Meisterwerken der Grabkunst, ein Nationaldenkmal mit den vielen hier liegenden Gebeinen an Nationalhelden. Deren größter ist in seinem Mausoleum am Eingang des Friedhofs der überragende Jose Marti. Interessant ist auch das Familiengrab der Familie Bacardi, die mit dem Rumgeschäft eine wichtige Rolle in der Entwicklung von Santiago gespielt hat.
Bemerkung: Alle Touren in Santiago finden in keiner geregelten Reihenfolge statt und in der Winterzeit wegen der kurzen Tageszeit unterliegt das Programm Änderungen.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Abendbummel durch Santiago und Besuch der berühmten Musikstätte Casa de la Trova. Hier ist das Kulturelle Herz der Stadt mit seinen abendlichen Liveauftritten bekannter Kubanischer Musiker.

16. Tag: Santiago de Cuba - Gran Piedra - Santiago
Frühstück. 08:30 Uhr: Heute machen wir zuerst einen Ausflug in die Bergwelt etwas östlich von Santiago. Auf einer kleinen Seitenstraße geht es über Serpentinen ins nahe Tropengebirge in den Naturschutzpark „La Gran Piedra“. Ein riesiger Felsen ist dort durch Erosion an allen Seiten so frei gelegt worden, dass man meint, er müsste jeden Moment herabstürzen und ins Meer rollen. Mit einem Spaziergang über viele Stufen entlang vieler Mangobäume geht es hinauf zur Aussichtsplattform auf diesem gigantischen 63000Tonnen schweren Gesteinsbrocken. Von der Spitze des Felsens (1214 Meter hoch) hat man einen unvergesslichen Weitblick über die Bergwelt und das Meer und kann an manchen Tagen bis zu den Blue Mountains von Jamaica und Haiti sehen. Von diesem einmaligen Naturschauspiel kann man sich nur schwer lösen.
Mit einem weiteren Spaziergang geht es dann in die niedrige Bergwelt der alten berühmten Kaffeeplantagen. Französische Siedler welche aus Haiti flüchteten, legten in diesem hier herrschenden frischen Mikroklima im späten 18. Jahrhundert mehr als 60 Kaffeeplantagen an und machten dann Kuba im 19. Jahrhundert zum bedeutendsten Kaffeeproduzenten der Welt. Wir besuchen die UNESCO Weltkulturerbestätte im Biosphärenreservat Baconao, die berühmte Kaffeeplantage Cafetal la Isabelica mit einem beeindruckenden Herrenhaus und großen Trockenböden für Kaffee.
Wir trennen uns von der Kaffeewelt und der sie umgebenden gigantischen Landschaft und begeben uns nun auf den Weg zurück nach Santiago. Auf der Strecke machen wir noch einen kurzen Stopp beim Openair Oldtimer-Museum Museo Nacional de Transporte Terrestre, mit alten Autos berühmter Persönlichkeiten.
Mittagessen in einem Restaurant auf der Strecke.
Auf der Carretera del Morro fahren wir zur Festung „San Pedro de la Roca del Morro“ mit dem Museum der Piraterie. 

Wie ein unbezwingbares Bollwerk thront diese Weltkulturerbe-Festung an der Hafeneinfahrt von Santiago. Von der Kanonenbestückten Terrasse hat man einen atemberaubenden Ausblick über die wild zerklüftete Küstenlandschaft bis zum Gebirge der Sierra Maestra. Bei einem Besuch im Museum der Piraterie erfahren wir auch von der großen Spanisch-Amerikanischen Seeschlacht welche 1898 vor der Hafeneinfahrt stattfand.
Wir machen auch einen Abstecher mit der Fähre von Punta Gorda durch die Bahia des Hafens, auf die Insel Granma in der Mitte des Hafens von Santiago. Sehenswert sind hier die auf Pfählen im Wasser gebauten Fischerhäuser. Nach diesem Ausflug fahren wir zurück in die Stadt Santiago.
Bemerkung: Alle Touren in und um Santiago finden in keiner geregelten Reihenfolge statt und in der Winterzeit wegen der kurzen Tageszeit unterliegt das Programm Änderungen.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Abendbummel durch Santiago und Besuch der berühmten Musikstätte Casa de la Trova. Alternativ und fakultativ kann auch das Tanzkabaret Tropicana Santiago besucht werden, viele sagen, es wäre schöner als das Tropicana Havanna.

17. Tag: Santiago de Cuba - Guantanamo - Baracoa
Frühstück. 07:30 Uhr: Unsere Abfahrt geht heute zeitig los. Es geht zuerst nach Guantanamo.
Die Architektur der Stadt Guantanamo zeigt, dass die alte Hafenstadt bessere Zeiten gekannt hat. Heute ist sie deutlich gezeichnet von wirtschaftlichem Niedergang. Abgeschnitten vom Zugang zum Meer und hinter den Bergen gelegen hat die Stadt nur wenigen Möglichkeiten, sich zu entwickeln. Mit einer Panoramafahrt geht es durch das alte Zentrum der Stadt und wenn es gerade passt können wir für einen kurzen Fotostopp den hiesigen Bauernmarkt besuchen. Guantanamo liegt ca. 40 Km von der Küste entfernt. Der Eingang zur Bucht von Guantanamo ist beidseitig besetzt und versperrt vom gleichnamigen US Marine Stützpunkt. Er ist auf kubanischer Seite an allen Seiten von einer militärischen Sperrzone umgeben.
Auf der Strasse von Guantanamo bis nach Tortuguilla (Richtung Südküste und weiter nach Baracoa) geht es auf der Hälfte ab Glorieta an der Sperrzone entlang bis zum Aussichtspunkt und Restaurant „Mirador de Malones“ (kann geschlossen sein). Die Sicht auf den Stützpunkt ist von da am besten. Ansonsten von der Strasse durch einige Hügel versperrt. Doch kann man an einigen Stellen einen Blick auf diesen Hotspot der Weltpolitik werfen. Der Pachtvertrag zwischen den USA und Kuba ist bereits seit einigen Jahren abgelaufen. Kuba verlangt bisher erfolglos die Rückgabe des Marine-Stützpunktes.
Mittagessen in einem Restaurant auf der Strecke.
Von Tortuguilla geht es nun an der wild zerklüfteten Südküste auf einer teils kurvenreichen Strecke bis nach Cajobabo. Entlang der felsigen Küste sehen Sie viele Kakteenarten und andere Pflanzen und Sträucher, die an die Hochebene in Mexiko erinnern.
Bei Playita de Cajobabo biegen wir links ab zur Durchquerung des Oriente an die Nordostküste nach Baracoa auf der berühmt berüchtigten „La Farola“.
Die 50Km lange Strasse durch das Gebirge ist in Kuba sehr berühmt. Die steile Bergstrasse mit zahlreichen wilden Bergserpentinen wurde erst nach der Revolution gebaut. An einer einladenden Stelle, dem höchsten Punkt dem Pass Alto de Cotilla in 1100 m Höhe stoppen wir und Sie haben einen atemberaubenden Fotostopp in die tropische Bergwelt und die zurück liegende Südküste. Von hier aus ist auch ein Grossteil der Sierra Maestra zu sehen, wo sich die legendären Revolutionäre versteckt hielten. Auf der gesamten Strecke ist teilweise „Schneckentempo“ angesagt und wir müssen genügend Fahrzeit einplanen um beizeiten an unserer Ziel zu kommen. Es geht durch ganz unterschiedliche Klimazonen und Höhenlagen mit ständig wechselnder Flora.
Die Südküste ist meistens heiß und trocken. In den höheren Regionen des Gebirges ändert sich die Flora von mediterran zu subtropisch. Das Gebirge fängt die von Norden kommenden Regenwolken und kühlen Winde ab. Deshalb regnet es an der Nordküste um Baracoa herum recht viel. Dort sieht man daher fruchtbare subtropische Landschaften und Plantagen. Bis zur Südküste kommt nur selten Regen. Es sei denn, dass ein aus Südosten kommender Wirbelsturm sintflutartige Regenfälle zur Unterseite der Insel heranführt. Vom Pass Paso de Cuba fahren wir weiter bis Baracoa durch mehrere Dörfer, in denen die Kleinbauern direkt an der Strasse tropische Früchte und Süßigkeiten verkaufen. An der Strasse wird häufig von der Landbevölkerung ein leckeres “Cucurucho” angeboten. Von Außen sehen diese süßen Kalorienbomben aus Kokosmark, Honig, Früchten und viel Zucker wie Cornetto-Eistüten aus. Wenn Sie nicht gerade eine Diät machen, sollten Sie zumindest ein Cucurucho für ein paar Peso probieren. Durch die vielen Kakaoplantagen ist Baracoa auch für seine recht süße Schokolade bekannt. Je mehr wir uns Baracoa nähern wird es nun einige Grade kälter als an der Südküste. Sie sind jetzt an der wilden Ostküste, in Baracoa angekommen. Bevor wir den Ort erreichen, haben wir einen herrlichen Blick auf den Tafelberg und Wahrzeichen der Stadt den El Yunque.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.

18. Tag: Baracoa
Frühstück. 09:00 Uhr: Wir machen heute einen Ausflug in den Osten von Baracoa. In dieser fruchtbaren Gegend gibt es viele Kleinbauern, die Kaffee, Kakao, Bananen, Mamey und viele andere tropische Früchte anbauen. Wir machen unterwegs einen Kurzbesuch bei einem der Bauernhöfe. Noch weiter im Osten wird die Besiedelung immer spärlicher und man findet hier die letzten indianischen Einwohner Kubas. Das ist gut an ihren Gesichtszügen zu erkennen. Aus Baracoa fahren wir zuerst wieder ein kleines Stück auf der „La Farola“ zurück und dann an der Küste entlang bis „Boca de Yumuri“. Hier mündet der tropische Fluss Yumuri in die traumhafte Karibik. Wir machen hier einen Spaziergang in den artenreichen Flussregenwald, der Ihnen unvergesslich bleiben wird.
Mittagessen in einem Restaurant auf der Strecke.

Auf dem Weg zurück in die älteste Stadt Kubas sehen wir in voller Pracht den 575m hohen Tafelberg El Yunque (der Ambos), welcher ein hervorragender Aussichtsplatz über die gesamte Gegend ist und sich besonders auch für Wanderungen in den bergigen Tropenwald anbietet. Gerne können Sie mit Ihrem Reiseleiter besprechen, ob Sie den ca.8 Km langen und etwas beschwerlichen Wanderweg hinauf auf den Tafelberg machen möchten..
In Baracoa machen wir einen Spaziergang durch diesen wundersamen Ort. Selbst die Kubaner behaupten, dass hier die Uhren langsamer laufen, als im Rest des Lande. Wir besuchen das Museum Matachin zum Thema Indianer in Kuba. Sehenswert ist auch ein massives grobes Holzkreuz, das La Cruz de Parra in der Kirchenruine Nuestra Senora de Asuncion. Das Kreuz wurde angeblich von Christoph Columbus mitgebracht und soll hier bei seinem ersten Besuch aufgestellt worden sein. Die Kirche wurde im 17. Jahrhundert von Piraten zerstört. Aber das Kreuz hat überlebt und ist heute die älteste erhaltene katholische Reliquie in der neuen Welt.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Am Abend machen wir einen Bummel durch die alten Gassen und besuchen ein Paladar zum Abendessen. Danach ist ein Besuch im La Terraza auf dem Dach des ARTex Centro Cultural angesagt. Allabendlich treten hier lokale Kuenstler auf und bieten Gesang, Show und Unterhaltung und natürlich wird hier auch deftig Salsa getanzt.

Die weitere Strecke über Moa kann nur in einem guten Auto/VAN/Kleinbus gefahren werden, da die Strassen ziemlich schlecht sind. Mit einem möglichen Oldtimer fahren wir von Baracoa die Strecke nach Guantanamo zurück bis nach Holguin. jedoch sollte grundsätzlich für die Oststrecke ein normales Fahrzeug genommen werden, solange wir keine “stark motorisierten Oldtimer” da haben.

19.Tag: Baracoa - Guantanamo - Bayate - Sagua de Tanamo – Cayo Saetia - Nicaro
Frühstück. 08:00 Uhr: Es geht heute früh los und als erstes machen wir einen Kurzbesuch an der Schokoladenfabrik des Che Guevarra und wenn diese geöffnet ist, können wir einen kleinen Fotostopp an der Fabrik machen. Einen weiteren Kurzbesuch machen wir danach noch auf der Finca Duaba. Auf dieser ökologischen Kakaoplantage erhalten Sie einen Einblick über die Anzucht, Ernte und Verarbeitung von Kakao. Sie haben dabei die Möglichkeit Kakaosamen zu kosten und auch den getrockneten Kakao vor der Fermentierung zu probieren, ein echtes Geschmackserlebnis. Selbstverständlich kann man dann in dem zugehörigen Restaurant eine Tässchen Kakao trinken.
So gestärkt machen wir uns nun auf die Strecke zurück nach Guantanamo.
Von Guantanamo geht es nach Norden auf die Strecke nach Bayate und von da nach Sagua de Tanamo und auf Weiterreise nach Cayo Saetia.


19.Tag: Baracoa - Moa – Sagua de Tanamo – Cayo Saetia - Nicaro
Frühstück. 08:00 Uhr: Es geht heute früh los und als erstes fahren wir auf unserer Strecke nach Norden an der Schokoladenfabrik des Che Guevarra vorbei und wenn diese geöffnet ist, können wir einen kleinen Fotostopp an der Fabrik machen.
Mit einem kurzen Aufenthalt machen wir danach noch einen Kurzbesuch auf der Finca Duaba. Auf dieser ökologischen Kakaoplantage erhalten Sie einen Einblick über die Anzucht, Ernte und Verarbeitung von Kakao. Sie haben dabei die Möglichkeit Kakaosamen zu kosten und auch den getrockneten Kakao vor der Fermentierung zu probieren, ein echtes Geschmackserlebnis. Selbstverständlich kann man dann in dem zugehörigen Restaurant eine Tässchen Kakao trinken.
So gestärkt machen wir uns nun auf die ca. 4-5 Stunden dauernde holprige Strecke durch den Osten Kubas nach Holguin. Vorbei am Flusstal des Toa, welcher am Eingang zum Alexander von Humboldt UNESCO Weltkulturerbe Nationalpark liegt. Vorbei an Cacaobäumen und Cocospalmen geht es entlang der malerischen Nordküste, mit Blicken auf malerische Buchten und vorgelagerten Inseln durch die wunderschöne Landschaft des anliegenden Naturschutzparks. Wir fahren auf einer schönen und engen Strasse an der die Berge sehr nahe an das Meer heranrücken. Die hübsche Küste ähnelt etwas der Costa Brava in Spanien.
Nach einer 70km langen Kurvenfahrt erreichen wir die Hafenstadt Moa. Dieser Nickel bzw. Bauxit Ausfuhrhafen ist einer der wichtigsten der Welt. Riesige russische industrielle Bauruinen sorgen für eine bedrückende surrealistische Stimmung in dieser geschundenen Landschaft, in der die roten Bauxit Minen aussehen wie große Wunden in der umringenden grünen Natur. Das Meer vor Moa ist leider auch eine einzige braune Wasserlandschaft und man möchte hier schnell weiter kommen.
Auf der Umgehungsstrasse umrunden wir Moa und biegen links ab nach Sagua de Tanamo Richtung Westen. In diesem Ort werden wir vom “Trojanischen Pferd” (El Caballo de Troya) empfangen, einem gepanzerten Mannschaftsfahrzeug aus den Revolutionstagen, ist ein Foto wert.
Mittagessen in einem Restaurant auf der Strecke.
Auf der Hauptstrasse geht es ca. 100km weiter an der Atlantik Küste entlang nach Levisa. Schon kurz nach Levisa ist die Abzweigung rechts und weiter über einen Steindamm nach Cayo Saetia. Wir besuchen diese Halbinsel und werden an den paradiesischen Stränden dieses wunderschönen Islands ein Bad im Meer nehmen. Die Karibik wird Sie hier begeistern. Auch der kleine Park für wildlebende seltene in der Karibik zu findende Tiere erinnert an Afrika und ist ein kleines Ereignis hier. Nach unserem Badenachmittag auf der Insel fahren wir in das kleine Fischerdorf Nicaro zum übernachten.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.

20.Tag: Nicaro - Mayari - Nipe - Biran - Banes - Guardalavaca
Frühstück. 08:30 Uhr: Wir brechen wieder früher auf und es geht von Nicaro nach Mayari und von da weiter zum Stausee Nipe. Beim Ort Santa Isabel de Nipe geht es weiter über Cueto zum Ort Biran, südwestlich von Loynaz Hechevarria. Hier, auf der Finca Manacas wurde der frühere Revolutionsführer und spätere Regierungschef Fidel Castro und der heutige Präsident, sein Bruder Raul geboren. Die riesige Finca der Familie Castro Ruz, auf der bis zu 200 Menschen arbeiteten, besuchen wir mit einer örtlichen Führung. Überall dokumentieren Fotos und Einrichtungsgegenstände das damalige Leben der Familie Castro Ruz. Es ist alles sehr authentisch und original erhalten.
Für Geschichtsinteressierte unbedingt sehenswert. Heute ist es ein Revolutions-Museum, in dem unter anderem noch die Wiege Fidel Castros zu sehen ist. Wir machen einen Kurzbesuch an dieser Kubanisch wichtigen Stätte.
Nach dem Besuch auf dem Bauernhof der Familie Castro geht es über Cueto zurück weiter auf einer ruhigen Strecke bis zur Ortschaft Banes. Hier befinden sich die Ausgrabungsstätte „Chorro de Maita“ mit einem Museum zum Thema der indianischen Urbevölkerung. Das Städtchen Banes mutet mit seinen vielen Holzhäusern sehr karibisch an. Viele dieser Holzbauten wurden per Katalog vor ca. 100 Jahren aus den USA bestellt und importiert. Die meisten Häuser in Banes wurden von der damals alles den Ton angebenden amerikanischen United Fruit Company für ihre Firmenangehörigen bestellt. In der Kirche Inglesia de Nuestra Senora de la Caridad wurde der auch in Banes geborene Diktator Fulcenio Batista getraut und einige Jahre später gab hier, der den Diktator stürzende Fidel Castro seiner Frau das Ja-Wort. Eine Ironie der Geschichte. Ein weiteres sehenswertes Teil ist die in Banes ausgestellte alte Dampflokomotive von 1888 aus Pennsylvenia.
Mittagessen in einem Restaurant in Banes.
Nach unserem Besuch in Banes fahren wir Richtung nach Guardalavaca an die Strände der Nordküste. Auf der Strecke machen wir noch einen Besuch im Museum Chorro de Maita, welches über einer Stätte der Ureinwohner Kubas liegt. gegenüber dem Museum steht ein rekonstruiertes Aldea Taína-Ureinwohnerdorf, welches sehenswert ist.
Zur Übernachtung fahren wir nach Playa Guardalavaca.
Nach der langen Fahrt ist im Sommerhalbjahr nach Ankunft in Guardalavaca ein herrliches Bad in der atlantischen Seite der Karibik angesagt.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.

21.Tag: Guardalavaca - Bariay - Gibara - Holguin
Frühstück. 08:30 Uhr: Nach dem Frühstück sollte heute erstmal ein kurzes Bad im warmen Meer den Anfang machen. Danach brechen wir auf und es geht von Guardalavaca über den Ort Santa Lucia an die Bahia de Bariay zum Landungspunkt von Christopf Kolumbus. Hier steht das Monument des Admiral Christoph Kolumbus, als Andenken an den 28 Oktober 1492, als der spanische Entdecker hier zum ersten Mal mit seiner „Santa Maria“ in der malerischen Bucht ankerte und auf Kuba an Land ging. Hier schrieb er auch in sein Logbuch: „Das schönste Flecken Erde, das ein menschliches Auge je gesehen hat“. Besuch des Parque Monumento Nacional Bariay, ein Kunstwerk von Kubanischen Künstlern geschaffen und am 28.10.1992 enthüllt, erinnert daran als hier zwei fremde Kulturen zum ersten Mal aufeinander trafen. Nach unserem Besuch in Bariay geht es in die weiße Stadt Gibara. Besuch des Museums der Kolonialkunst und der einst weißen Festungsanlagen Fort El Cuartelón auf dem Hügel Los Caneyes bei einem Fotostopp in einer einzigartigen Naturkulisse mit einem herrlichen Ausblick in die Bahia von Gibara.
Mittagessen in einem örtlichen Restaurant
Wir verabschieden uns von Gibara und es geht 34km weiter nach Holguin der Kolonialen Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.
Holguin ist die Stadt der Brauereien (Mayabe, Cristal, Cacique und Bucanero) sowie der Parks, die wie auf einer Perlenkette aufgereiht auf einer Linie liegen.
Rund um die schönen und gepflegten sechs Parks der Stadt finden Sie viele Geschäfte, Restaurants und viele Museen. Ein «Muss» sind die 3 km vom Zentrum entfernten 458 Stufen zum Loma de la Cruz, dem Kubanischen Kreuzgang. Oben angekommen haben Sie einen wunderschönen Blick über die gesamte Stadt. Einen weiteren besuch wert siend die Kirche von San Jose und das Provinzmuseum La Periquera. Die Mischung zwischen Moderne und Kolonialstadt, welches Holguin ausstrahlt, wird auch Sie begeistern. Holguin ist sehr Kubanisch und wenig touristisch und in der Innenstadt legt man Wert auf Sauberkeit. Die Innenstadt hat viele sehenswerte Koloniale Gebäude.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Am Abend lädt Holguin in den Salon Benny More, die Casa de la Trova El Guayabero oder die Terraza Bucanero über dem Casa de la Musica ein.

22.Tag: Holguin - Velasco - Puerto Padre - Las Tunas - Camagüey
Frühstück. 08:30 Uhr: Wir brechen heute früh auf und es geht heute auf einen besonderen Weg über die Dörfer vor entlang der Nordküste.
Aus Holguin fahren wir auf der nördlichen Ausfallstrasse hinaus Richtung Velasco. In der Ortschaft Velasco besuchen wir die Casa de Cultura. Auch ein Laie erkennt sofort, dass dieses architektonisch auffallende Backsteingebäude etwas ganz besonderes sein muss. Tatsächlich handelt es sich um eine noch unentdeckte architektonische Kostbarkeit. Vom bekannten US amerikanischen Architekten Walter Betancourt, Schüler vom berühmten Architekten White, wurde hier gleich nach der Revolution der Versuch unternommen, für die Bevölkerung Ostkubas eine Universität für Kunst, Tanz und Literatur mit einfachsten Mitteln zu schaffen. Für dieses wirklich soziale Projekt wurden lokale Arbeiter angelernt, Backsteine zu fertigen und mit einfachem Baustahl und Holz interessante Bauelemente und sogar Kunst zu erschaffen. Wenn es möglich ist, machen wir eine kleine Führung durch dieses interessante Gebäude.
Danach geht es weiter Richtung Puerto Padre auf kleinen Seitenstrassen an die Nordküste. Wir fahren abseits des Tourismus über die Dörfer mit vielen authentischen Fotomotiven. Auf der Strecke geht es vom Ort Jesus Menendez Richtung Hafenstädtchen Puerto Padre. Beim Ort Delicias machen wir einen kleinen Abstecher über einen Steindamm nach Puerto Carupano, einem Fischerort gelegen in der Mitte einer großen zweigeteilten Bahia. Dieser Ort bietet ein ganz besonderes Erlebnis und ist einen kleinen Aufenthalt absolut wert.
Mittagessen in einem Restaurant in Puerto Padre oder auf der Strecke.
Von Puerto Padre, genannt die Stadt der Zuckermühlen (einst weltweit größter Zuckerausfuhrhafen) fahren wir südwärts nach Vazquez und weiter nach Las Tunas. Von Las Tunas geht es dann zügig auf der Carretera Central nach Camagüey.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Abendbummel durch Camagüey und Abendessen in einem örtlichen Restaurant.

Auto- und Fahrerwechsel in Camagüey für die weitere Weststrecke in den Westen! Ein Oldtimer ist ab hier wieder benutzbar!

23. Tag: Camagüey -  Ciego die Avila - Moron
Frühstück. 08:00 Uhr: Nun geht es auf der Landstrasse Richtung Sancti Spiritus weiter. Schon bald erreichen wir das Zentrum von Santi Spiritus. Auf einer Panoramafahrt durch diese verschlafene Landbaustadt und UNESCO-Kolonialstadt fallen einem die vielen amerikanischen Oldtimer und Pferdewagentaxis auf.
So muss man es sich vorstellen, hat noch vor wenigen Jahren der Verkehr in Havanna ausgesehen. Nun wird auch begreiflich, warum die Kubaner allgemein keinen modernen Verkehr gewöhnt sind und sich auf der Straße kaum um den Autoverkehr kümmern. Einladend ist der nahe der Stadt gelegene See Zaza, welcher bei genügend Zeit einen kleinen Stopp wert ist.
Wir reisen schon bald zügig weiter auf der Carretera Central zur Stadt Ciego de Avila, dem geografischen Zentrum der Insel Kuba.
Wir machen eine kleine Panoramafahrt durch das Stadtzentrum dieser geschichtsträchtigen Provinzhauptstadt, vorbei an der Plaza Parque Martí und weiter durch den Parque de la Ciudad, eine interessante lange Parkanlage mit ausgefallenen Attraktionen, alten Lokomotiven und Kunstwerken aus Altmaterial, sowie einem Flugzeug-Restaurant.
Mittagessen in einem Restaurant auf der Strecke.
Nachdem wir Ciego de Avila passiert haben, geht es dann in den Norden der Insel nach Moron. Diese alte Kolonialstadt und ehemalige Wirtschaftsmetropole an der Nordküste mit einem Eisenbahnknotenpunkt aus kolonialen Zeiten, besichtigen wir mit einer der zahlreichen Pferdekutschen oder mit einem Bicitaxi.
Von Moron verbindet ein ca.60km langer künstlicher Straßendamm das Festland mit den Inseln Cayo Coco und Cayo Guillermo. Wenn genügend Zeit vorhanden ist, kann ein Abstecher an den Strand der Insel Cayo Coco gemacht werden.
Wir übernachten in Moron.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Abendbummel durch Moron und Abendessen in einem örtlichen Restaurant.

 
24.Tag: Moron - Cayo Las Brujas - Remedios - Santa Clara
Frühstück. 08:30 Uhr: Frühe Abfahrt. Durch eine sehr fruchtbare Landschaft entlang der Nordküste geht es nun weiter Richtung Westen. In der Umgebung fallen die vielen verstreut liegenden Schornsteine der Zuckerfabriken auf. Die meisten sind wegen Veralterung und sinkender Zuckerpreise stillgelegt. Wir fahren auf der Landstrasse Richtung Caibarien, bevor es nach Remedios geht. Kurz vor Caibarien führt eine Seitenstrasse zum Straßendamm, der die Inseln Cayo Las Brujas und Cayo Santa Maria per Auto zugänglich macht. Interessant ist eine Fahrt über den Damm aber vor allem wegen der faszinierenden Wasserwelt mit tausenden Flamingos und Pelikanen. Wir fahren über den Damm und machen Halt beim Hotel „Cayo las Brujas“ und genießen hier den schönen Sandstrand für einige Stunden. Hier gibt es sogar Sanddünen, was in Kuba selten ist.
Mittagessen in einem örtlichen Restaurant.
Danach fahren zurück nach Caibarien und weiter ins Städtchen Remedios. Bekannt ist hier das Carneval Museum und die Kirche. Wir machen einen kleinen Spaziergang in das Zentrum des verschlafenen Städtchens Remedios. Hier stehen face to face 2 Kirchen. Die größere Iglesia Mayor ist zum nationalen historischen Monument erklärt worden und konkurriert mit einem vergoldeten Altar. Im kleinen alt kolonialen Hotel Mascotte lassen wir bei einem Kaffee den fernen Rest der Welt hinter uns und beobachten in aller Ruhe das Wenige, was im Zentrum von Remedios eventuell passiert. Dies ist Kuba heute. Einmal im Jahr wird Remedios wach. In der Nacht des 24.Dez. läutet die Kirchenglocke das „Fest der „Parrandas“ ein. Nach der Weihnachtsmesse in der Kirche werden von 2 konkurrierenden Stadtvierteln Umzüge mit geschmückten Wagen und Musikgruppen mit Tänzern organisiert.
Die schönsten Kostüme des siegenden Barrios werden im nächsten Jahr im Museum der Parrandas ausgestellt, wo man sie heute bewundern kann. Hierfür ist das kleine Remedios berühmt.
Dann geht es weiter nach Santa Clara. Ankunft am Abend.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Abendbummel durch Santa Clara.



25.Tag: Santa Clara - Elguea - Jovellanos - Matanzas
Frühstück. 08:30 Uhr: Früher Stadtrundgang. In Santa Clara besuchen wir die „Plaza de Revolucion“ mit dem Denkmal Che Guevarras. Im Mausoleum haben seine sterblichen Reste, die zusammen mit denen seiner letzten Mitstreiter aus dem Bolivianischen Dschungel vor wenigen Jahren überführt wurden, eine letzte Ruhestädte gefunden. Für die kubanische Revolution ist dies heute eine der heiligen Orte. Santa Clara ist als die Stadt des Che bekannt. Der legendäre Guerillaführer Ernesto Che Guevara lieferte dort die Schlacht, die den Sieg des Rebellenführers über die Tyrannei des Fulgencio Batista beschleunigte, als er dessen waffenstarrenden Panzerzug “Tren Blindado” 1958 in die Luft sprengte.
Von Santa Clara fahren wir über die Dörfer bis zur Carretera Central. Auf dieser geht es bis Colon und weiter auf der lohnenswerten Bummelstrecke entlang der Nordküste nach Sagua la Grande und von dort auf der Carretera del Norte bis zum Heilbad Banos de Elguea mit einem schönen Küstenambiente. Hier gibt es Schwefelheilquellen und wenn Sie wollen erklärt Ihnen ein Spezialist, was die Heilquellen bewirken und wofür ein Bad oder eine Fangopackung Ihnen nutzen kann. 

Als Probe können Sie im Heilbadhotel entweder ein heilendes Bad nehmen oder eine Packung machen lassen (exklusive, fakultativ).
Mittagessen in einem Restaurant auf der Strecke.
Auf der Carretera del Norte geht es bis nach Maximo Gomez und überbrücken hier auf der Landstrasse bis zur Carretera Central. Über Jovellanos geht es dann weiter bis nach Matanzas. Bevor wir die zweitgrößte Hafenstadt Kubas erreichen, kommen wir über Limonar bis zur Ortschaft Guanabana. Hier führt eine Landstrasse ins Innere bis zum Dorf Cidra. Hier befindet sich eine wichtige Gedenkstätte der Geschichte der Sklaverei von Kuba. Zu sehen sind neben einem beeindruckenden Denkmal für die Sklavin, die einen Sklavenaufstand leitete und nicht überlebte, vor allem die bis heute gut erhaltenen Ruinen der Zuckermühle Triumvirato, die bei dem Aufstand im 19ten Jahrhundert von den Sklaven total zerstört wurde. Kurz vor Matanzas besuchen wir die sehenswerte Tropfsteinhöhle Bellamar, wenn geöffnet. Nach der langen Fahrt ein willkommener Ort zum abkühlen. In Matanzas gibt es eine alte sehenswerte Apotheke und eine Festung mit einem Sklaverei Museum. Matanzas war damals der wichtigste Sklavenimporthafen Kubas und der Neuen Welt. Hier gab es häufige Sklavenaufstände, die von den Spaniern blutig niedergeschlagen wurden. Matanzas verdankt den Schlachtungen der Sklaven seinen Namen. Wir bleiben in Matanzas.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.

Abendtipp: Der Malecon an der riesigen Bahia von Matanzas lädt am Abend zum Bummeln ein. Ein besonderes Programm ist der empfehlenswerte Besuch des Kabarett Tropicana Matanzas (45 CUC), gelegen neben dem Hotel Canimao, 8km außerhalb Matanzas Richtung Varadero. (exklusive, fakultativ)

26. Tag: Matanzas - Yumuri - Jibacoa - Guanabo - Havanna

Frühstück. 08:30 Uhr: Frühe Abreise nach Havanna. Zwischen Matanzas und Havanna liegt das fruchtbare und landschaftliche reizende Tal Valle de Yumuri und das niedrige Gebirge Alturas de Madruga y Coliseo. Wir machen nun einen Abstecher zum Aussichtspunkt Montserrat auf einem Hügel am Rande der Hafenstadt. Von hier aus hat man einen sehr schönen Blick über die Stadt, die Hafenbucht, das Meer und das fruchtbare Tal Yumuri.

Hier wurde von den nordspanischen Einwanderern aus Katalonien auf einem Hügelrücken oberhalb der Stadt Matanzas eine Kapelle für die schwarze Jungfrau von Montserrat gebaut. Der Weg ins Yumuri Tal führt zwischen den Bergen hindurch am Fluss und der Eisenbahnlinie entlang. Beim Dorf Arcos de Canasi kommen wir wieder auf die Via Blanca, die so genannte Hauptstrasse entlang der Küste bis nach Havanna. Wir machen danach eine wohlverdiente Pause beim Aussichtspunkt an der größten und höchsten Straßenbrücke Kubas, der Bacunayagua. Nicht nur die Aussicht ist beeindruckend, sondern auch die hier immer frisch zubereitete und beste Pina Colada Kuba’s. (fakultativ)
Mittagessen in einem Restaurant in Santa Cruz del Norte.
In Santa Cruz del Norte befindet sich auch die größte Rum-Destillerie Kubas, die des Havana Club. Bei einem kurzen Fotostopp kann man hier einen Blick auf die Rumfabrik werfen.
Auf der Weiterfahrt gelangen wir an die Playas del Este, den Stränden von Havanna. Wir machen einen kleinen Abstecher zu den quirligen Orten Guanabo und Santa Maria del Mar. Schon zügig fahren wir der Inselhauptstadt La Habana entgegen. Vor Erreichen der Hafeneinfahrt Havannas geht es durch den Tunnel unter der Hafeneinfahrt hindurch zur Altstadt von Havanna.
Der von einer französischen Firma vor der Revolution gebaute Hafentunnel ist für viele Kubaner ein Wahrzeichen für die Korruption und Bereicherungspolitik der alten Machthaber und der damals hier ansässigen amerikanischen Mafia.
Erst wurde der von der südlich der Bucht gelegenen Stadt aus nur mühsam erreichbare, fast wertlose Grund im Nordosten der Hafenbucht extrem billig aufgekauft. Dann wurde durch den Tunnelbau das Gelände viele Male mehr Wert, woran die Machthaber und die Mafia profitierten und es wurde eine neue Küstenstrasse, die VIA BLANCA, bis nach Varadero gebaut. Anschließend wurde ein ganzer Stadtteil neu entworfen für teure Villen an breiten Avenidas. Die Revolution hat das Projekt gestoppt und auf den bereits zum Bau fertigen Parzellen eine kubanische Variante sozialen Wohnungsbaus mit mehrstöckigen einfachen Wohnblocks errichtet, für viele tausende Familien, die bis dahin keine Bleibe hatten. Mittlerweile sind mehrere Stadtteile im Nordosten durch die Entschließung mit dem Tunnel entstanden. Heute spricht man von Casa Blanca und Habana del Este.
Wir sind wieder zurück in Havanna.
Unterkunft: Casa Particular Ü/F.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Abendbummel durch Havanna und Abendessen in einem örtlichen Restaurant.

Ende der 27 Tage Oldtimer-Rundreise durch West- , Zentral- und Ostkuba

Bemerkung: Änderungen im Gesamtprogramm und der Unterkünfte vorbehalten. Ausflüge, Führungen und Programmabläufe haben keine geregelten Abläufe, können sich in der Programmfolge ändern und unterliegen auch den Wetterbedingungen und der noch möglichen Tagessicht, sowie unvorhersehbaren wechselnden technischen Bedingungen, und können dadurch kurzfristig ausfallen oder von der Reiseleitung geändert werden. Der Ablauf der Programmfolgen und Tagestouren werden immer vom Reiseführer bestimmt. Wir bitten dafür um Verständnis. In den Wintermonaten entstehen Änderungen und andere Abläufe im Programm, da die Tageszeiten kürzer sind.

Bitte beachten: Die Teilnahme an Fahrten mit privaten Transportmitteln wie z.B. Privatautos, Bicitaxis, Oldtimern, Pferdekutschen u.ä., sowie die Unterbringung in Casas Particulares (Privatpensionen) erfolgt auf eigenes Risiko der Reiseteilnehmer.

Ausflugtipps: Bitte denken Sie bei allen Ausflügen und Wanderungen daran, Wanderschuhwerk, Wanderkleidung dabei zu haben und sich immer ausreichend Getränke / Wasser mitzunehmen. Badesachen nicht vergessen.

Leistungen & Preis

ORÜWZ27 - Oldtimer-Rundreise Überraschung Kuba 

(27 Tage/ 26 Nächte Oldtimer-Rundreise nach festem Programm mit Chauffeur, eigenem Reiseleiter und Übernachtung in Privatunterkünften)

Beginn ab Havanna: Reisebeginn täglich möglich

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Preise pro Person in Euro: 

Überraschung Kuba 27 Tage/ 26 Nächte (Endet am 27.Tag mit dem Frühstück)

Ankunft in Havanna ab 6.085,- Euro                       

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Im Preis enthalten:

- Leistungsbeschreibung: 27 Tage Rundreise im Oldtimer (oder Auto/Kleinbus)
- Empfang am Flughafen und Transfer zur Unterkunft
- Ab 2 Personen
- Mit Fahrer und eigenem Reiseführer.
- Englischsprachige/Deutschsprachige Reiseleitung
- Zusätzliche Deutschsprachige Reiseleitung ist nicht enthalten
- Unterkunft in Casa Particulares (Frühstück, Abendessen nach Programm)
- Übernachtungen wie im Programm ausgezeichnet
- Mittagessen wie im Programm angegeben
- Getränke sind bei allen Mahlzeiten Fakultativ und nicht enthalten
- Ausflüge und Besichtigungen wie im Programm angegeben
- Reisepreis Sicherungsschein


Nicht im Preis eingeschlossen sind:

- Flughafentransfers außerhalb der Programmtage bei An-und Abreise
- Übernachtungen außerhalb des Rundreiseprogramms
- Nur/Zusätzliche Deutschsprachige Reiseleitung (Aufschlag 33 EUR pro Tag)
- Zuschläge jeder Art.
- Kosten für Leistungen außerhalb des angebotenen Programms.
- Fakultative Ausflüge, Exkursionen und Leistungen.
- Trinkgelder.
- Getränke in den Paladares, Casas, Restaurants oder sonstigen Orten.
- Touristen Tax Cuba und Handling Fee (p.P. 40 EUR)
- Touristenkarte zur Einreise nach Kuba (p.P. 25 EUR).
- Flughafensteuer bei der Ausreise (wird von der Fluggesellschaft mit Ticket erhoben).

Bemerkung: Änderungen im Gesamtprogramm, bei eventuellen Fehlern, im Reiseablauf und der Unterkünfte, sowie eine Nachberechnung bei starken unvorhergesehenen Euro/Dollar-Schwankungen ist vorbehalten. Ausflüge und Programmfolgen unterliegen auch den Wetterbedingungen und der noch möglichen Tagessicht, sowie unvorhersehbaren wechselnden technischen Bedingungen und können dadurch kurzfristig ausfallen oder geändert werden. Wir bitten dafür um Verständnis.

 

Reiseleitung:
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Deutschkenntnisse der Reiseleiter variieren können. Speziell in der Hauptsaison (November-April) ist die Nachfrage nach deutschsprachigen Reiseleitern sehr hoch. Es kann daher auch vorkommen, dass Reiseleiter nur Deutschkenntnisse haben, die Sprache aber nicht fließend sprechen. Generell sind aber ihre Englischkenntnisse immer sehr gut und es sollte zu keinen Verständigungsschwierigkeiten kommen.

Generelle Infos und Programmänderungen:
Bitte beachten Sie, dass Sehenswürdigkeiten, gastronomische Einrichtungen u.a. kurzfristig und ohne Vorankündigung schließen können. In solchen Fällen wird im Rahmen der Möglichkeiten vor Ort versucht, ein gleichwertiges Ersatzangebot zu finden.

 

Hinweis zu Hotels:
Die Situation der Hotels auf Kuba ist schwierig. Durch Überbuchungen der Hotels kann es zu kurzfristigen Umbuchungen kommen. Die Hotels sind trotz eigener Angaben ihrer Kategorien (Sterne) und/oder der Zugehörigkeit zu internationalen Hotelketten nicht mit den Standards anderer Länder zu vergleichen. Durch die koloniale Bauweise in vielen Stadthotels haben nicht alle Zimmer Fenster.

Änderungen, Irrtümer, Übermittlungs- oder Tippfehler vorbehalten.
Maßgeblich für unsere Angebote sind unsere Ausschreibungen, Bestätigungen und Reisebedingungen.

 

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Hotel

Die Übernachtung erfolgt in sogenannten Casas Particulares - Privatunterkünften.

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Flug

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Hinweise

Hinweise:

Zum Reisen in Oldtimern (CC=Carros Classicos)

Alle Oldtimer, die für diese Rundreisen eingesetzt werden, haben eine Taxi Erlaubnis für den Transport von Ausländern. Sie stammen alle aus der Zeit vor oder kurz nach der Revolution (1954 - 1960). Sie sind also mehr als 50 Jahre alt. Es ist in Cuba sehr kostspielig und mühselig solche Oldtimer zu restaurieren und für Gesellschaftsfahrten herzurichten. Deshalb werden sie von ihren Besitzern selbst gefahren und wie fahrende Museumsstücke gepflegt und umsorgt. Die Fahrer sind meistens Hobby Mechaniker und Tüftler und haben ihre Autos meist selbst renoviert. In den meisten Fällen befindet sich das Auto schon seit 3 Generationen in derselben Familie. Die „carros classicos“ wie die Kubaner sagen, sind aber nicht geländegängig sondern nur für komfortables Reisen auf Asphalt-Strassen konzipiert. Das Erlebnis dieser Rundreise in Oldtimern bedeutet, dass den Teilnehmern das Flair der booming 50er Jahre vermittelt wird und gleichzeitig einen nostalgischen Blick auf das wirkliche Kuba vom Auto aus möglich macht. Auf der Rückbank der breiten Amerikaner finden 3 Reisende mehr als ausreichend bequem Platz. Eine vierte Person, entweder Reiseteilnehmer oder Reiseleiter, sitzt auf der Vorderbank neben dem Fahrer.
Jedes Auto wird mit minimal 1 Reiseteilnehmer plus Reiseleiter plus Fahrer und mit max. 4 Personen plus Fahrer besetzt.
Die Oldtimerbesitzer fahren aus eigenem Interesse in gemäßigtem Tempo mit gehörigem Sicherheitsabstand. Sie sind bestrebt, auch die Fahrt selbst in den Oldtimern zu einem Erlebnis werden zu lassen. Die Fahrer sind alle Hobbymechaniker und kennen Ihren Oldtimer.

Zur Gepäck-Beschränkung in Oldtimern und Gepäck-Aufbewahrung:

Der Gepäckraum der Amerikaner ist sehr geräumig. Trotzdem gibt es nur Platz für eine Reisetasche oder eine Sporttasche (nur weiches Material, Segeltuch) pro Fahrgast, wenn das Auto voll ist. Es können max. 5 Reisetaschen pro Auto untergebracht werden (1xFahrer+1xReiseleiter+3xReiseteilnehmer oder 1xFahrer+4xReiseteilnehmer).

Bei Rundreisen ab Havanna kann das "Übergepäck“ in Havanna zurückgelassen und gegen Gebühr aufbewahrt werden. Das organisiert der Rundreiseleiter. Am Ende der Rundreise kann der Kunde das „Übergepäck“ abholen und zum Transfer ins Anschlusshotel mitnehmen. Falls die Reise nicht in Havanna endet und Ihr Gepäck an einen anderen Ort gebracht werden müsste, fallen hierfür Transportkosten an.

Bevorzugterweise packen Sie Ihr Gepäck bereits zuhause so, dass Sie für die Reise im Oldtimer nur eine weiche Tasche und keinen Hartschalenkoffer dabei haben.

Zu den Transfers:

Alle Transfers werden mit Taxis ausgeführt (in der Regel nicht mit Oldtimern), die Casas Particulares anfahren dürfen. Die Transfers am Tag 1 vom Flughafen Havanna zur Casa Particular in Havanna und am Tag 9 zum drop-off Punkt in Havanna sind im Reisepreis inbegriffen.

Alle anderen Transfers sind auf Anfrage mit Aufpreis möglich. Da bei allen Transfers Casas Particulares angefahren werden müssen, ist es unerlässlich, dass alle Transfers zusammen mit der Rundreise gebucht werden.

Unsere Tipps:

Lassen Sie nie Wertsachen, wie Kamera, Laptop, Handtasche etc. offensichtlich im Wagen liegen.

Bitte festes Schuhwerk und Badesachen für Ausflüge mitnehmen.

Reiseanfrage

Wassersport

Es besteht die Möglichkeit im Anschluss zu Ihrer Rundreise Baden oder Tauchen zu gehen. Sprechen Sie uns einfach frühzeitig darauf an, dass Sie Baden, Schnorcheln oder Tauchen möchten.

Weitere Infos finden Sie unter: www.cuba-diving.de